Gesetze in der Schweiz

Wir sind zu Recht stolz auf ein funktionierendes Gesundheitswesen. Eine Reihe von Gesetzen schützt den Patienten, der sich darauf verlassen will, dass er von anerkannten Medizinalpersonen behandelt wird.

In den folgenden Bundesgesetzen und den entsprechenden Verordnungen werden die Ausbildung und die Tätigkeit der Chiropraktoren sowie die Kostenübernahme chiropraktischer Leistungen geregelt:

- Medizinalberufegesetz (MedBG)
- Krankenversicherungsgesetz (KVG)
- Unfallversicherungsgesetz (UVG)
- Militärversicherungsgesetz (MVG)
- Strahlenschutzgesetz (StSG)

Gesetzlich sind die Leistungen der Chiropraktoren als Pflichtleistungen von Medizinalpersonen anerkannt worden, als 1964 das Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (KUVG) von 1911 teilrevidiert wurde. Seitdem werden die chiropraktischen Leistungen aus der Grundversicherung der Krankenkassen gedeckt.

2007 sind die Chiropraktoren ins Medizinalberufegesetz MedBG/LPmed aufgenommen worden. Im MedBG sind die fünf Medizinalberufe Chiropraktor, Arzt, Zahnarzt, Veterinär und Pharmazeut geregelt.

Weitere Bestimmungen bestehen auf kantonaler Ebene, weil die Gesetzgebung im Gesundheitswesen  in der Schweiz föderalistisch aufgebaut ist.

 

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